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Knetzgau/Würzburg/Bibergau/Zellingen/Elfershausen (POW) Im Alter von 91 Jahren ist am Samstag, 6. Juli, Pfarrer i. R. Anton Hauck in Knetzgau gestorben. Er war viele Jahre Pfarrer von Elfershausen, Zellingen und zuletzt von Bibergau, Effeldorf und Euerfeld.

 Hauck wurde 1933 in Dampfach geboren. Ab 1943 besuchte er das damalige Alte Gymnasium und wohnte im Bischöflichen Seminar Kilianeum. Als im Februar 1945 das Alte Gymnasium geschlossen wurde, setzte er seine Ausbildung zunächst im Augustinerkloster in Münnerstadt und ab 1946 in Miltenberg fort. 1952 legte er in Würzburg das Abitur ab. Der Päpstliche Nuntius Dr. Aloys Muench weihte ihn am 21. Juli 1957 in der Würzburger Seminarkirche Sankt Michael zum Priester. Als Kaplan wirkte Hauck bis 1964 in Wildflecken, Schondra, Wolfsmünster, Partenstein und Würzburg-Sankt Burkard. Danach war er Kuratus in Ostheim vor der Rhön. Ab 1968 betreute er als Pfarrer die Gemeinde Elfershausen. 1980 wechselte er nach Zellingen, wo er auch Schulbeauftragter des Dekanats Karlstadt war. 1987 übernahm Hauck zusätzlich die Seelsorge und Verwaltung der Filiale Duttenbrunn. 1992 wurde er Pfarrer von Bibergau, Effeldorf und Euerfeld. 1999 wurde er in den Ruhestand versetzt, den er zunächst in Würzburg verbrachte. 2006 erhielt er einen Seelsorgsauftrag für das Marienheim Würzburg. Ab Oktober 2020 lebte Hauck in Knetzgau und half in der Seelsorge mit.

Am Mittwoch, 10. Juli, wird um 14 Uhr in der Filialkirche Sankt Andreas in Dampfach der Rosenkranz für den Verstorbenen gebetet, die Beisetzung auf dem örtlichen Friedhof ist um 14.30 Uhr. Im Anschluss wird in der Kirche das Requiem gefeiert.

Quelle: pow

© POW-Archiv: Pfarrer Anton Hauck

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