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"wir. zusammen. caritas."

Wir werden die Corona-Pandemie überwinden. Doch schon jetzt ist klar, dass wir in unserem Land und in unserer Region auch weiterhin vor großen Herausforderungen stehen. Corona hat viele bedrohliche Entwicklungen nochmals verschärft: Armut und soziale Notlagen nehmen zu, ebenso seelische Beeinträchtigungen. Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen fühlen sich abgehängt, ältere Menschen leidenunter Einsamkeit. „Not sehen und handeln“, so lautet ein Grundsatz der Caritas. Gemeint ist nicht in erster Linie die große kirchliche Institution, sondern die menschliche, die christliche Grundhaltung der Nächstenliebe. Sie zeigt sich dort, wo sich Menschen selbstlos und solidarisch für Menschen engagieren. Nachbarschaftshilfen, Patenschaften, Nachhilfeangebote und Besuchsdienste stehen beispielhaft für diesen Einsatz. Und sie zeigt sich dort, wo Menschen bereit sind, diese Arbeit, die oftmals ehrenamtlich geleistet wird, finanziell zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie dem Einzelnen hier undjetzt geholfen werden kann.

Kräutersträuße, die zu Maria-Himmelfahrt geweiht wurden liegen noch bis Mitte/Ende September in Zellingen in der Pfarrkirche und in der Kapelle aus. Die Kräutersträuße werden gegen Spende abgegeben. Diese können Sie direkt in das beiliegende Spendenkörbchen geben oder - gut gekennzeichnet - in den Briefkasten im Pfarrbüro Zellingen einwerfen.

Vergelt's Gott Antje Franz

Am Sonntag, 19.09.2021, findet zur 1200-Jahrfeier Himmelstadts eine Freiluft Pontifikalmesse um 10:30 Uhr mit Bischof Dr. Franz Jung und Domkapitular Albin Krämer an der Mainlände in Himmelstadt statt.

Vor Beginn des Gottesdienstes ziehen die Ortsvereine und Gruppierungen in einem Kirchenzug von der St. Jakobus-Kirche über die Hauptstraße zum Festplatz. Der Kirchenzug sowie der Gottesdienst werden von den Himmelstadter Dorfmusikanten begleitet, welche die Gäste auch zum anschließenden Mittagessen unterhalten.

Für den Gottesdienst sowie das Mittagessen ist eine Anmeldung unter 09364/5409 bzw. per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich.

Angeboten werden hier Schweinebraten mit hausgemachten Klößen und Blaukraut zu 11,- € oder Nudeln in Meerrettichsoße mit Champignons, Tomaten und Gemüse zu 9,- €.

Grüß Gott, mein Name ist Josefine Hillenbrand.

Ab dem 13. September darf ich im Rahmen meiner studienbegleitenden Ausbildung im Zentrum für Theologiestudierende und zukünftige PastoralreferentInnen für 6 Wochen ein Praktikum in Ihren Pfarrgemeinden absolvieren. Ich bin 32 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meinem Ehemann Marcel in Würzburg. Dort bin ich mit der Pfarrei St. Elisabeth aufgewachsen und war lange Zeit als Ministrantin, Gruppenleiterin und im Zeltlager aktiv.

Nach meinen Ausbildungen zur Kauffrau für Bürokommunikation und Hotelfachfrau habe ich mein Abitur am Bayernkolleg in Schweinfurt erfolgreich nachgeholt.

Nun möchte ich mein Hobby zum Beruf machen und meinen christlichen Glauben auch in die Mitte meines Berufslebens stellen.
Dazu studiere ich an der Julius-Maximilians-Universität Katholische Theologie in Würzburg.

Ich freue mich, Sie und Ihre Pfarrgemeinschaften kennenzulernen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, mit Ihnen zu beten und Gottesdienst zu feiern.

Herzliche Grüße

Josefine Hillenbrand

Grüß Gott,

mein Name ist Marion Ranke und ich werde ab September bei Ihnen in den Pfarreien als Pastoralassistentin mitarbeiten.
Gebürtig bin ich aus Würzburg und aufgewachsen in Boxberg, in Baden-Württemberg.

Vor kurzem habe ich geheiratet und wohne nun mit meinem Mann in Würzburg. Nach meiner Schulzeit in Bad Mergentheim habe ich Theologie in Frankfurt bei den Jesuiten studiert, einige Zeit in den USA und Rom verbracht, bis mich meine Doktorarbeit wieder nach Würzburg geführt hat.

Die vergangenen zwei Jahre habe ich in der Bibliothek der Diözese Würzburg, die gemeinsam mit dem Diözesanarchiv gearbeitet.
Einige Einblicke in die Erwachsenenbildung konnte ich durch meine Mitarbeit bei Theologie im Fernkurs erhalten.
In meiner Freizeit koche ich gerne, mache Musik, beschäftige ich mich mit Spiritualität und lerne gerade das Rhönrad kennen.

Auf die kommenden drei Jahre der Ausbildung zur Pastoralreferentin blicke ich zuversichtlich und bin vor allem gespannt, Sie in Ihren Gemeinden, Gemeinschaften und Familien kennen zu lernen.

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen

Marion Ranke

Mein Name ist Roberto Garcia. Ich bin 45 Jahre alt und wohne seit 16 Jahren in Retzstadt, der Heimat meiner Frau. Wir haben ein Kind und in den nächsten Tagen wird unser zweites Kind zur Welt kommen. Mit Wirkung zum 1. September 2021 bin ich als Diakon im Zivilberuf für die Pfarreiengemeinschaften der Frankenapostel und Retztal angewiesen worden. Tagsüber übe ich den Beruf des Schulbegleiters aus, wobei auch hier immer diakonisch handle. Abends und an den Wochenenden widme ich mich den Aufgaben in unseren Pfarrgemeinden.

"Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe."

Diese Worte Jesu beim letzten Abendmahl haben mich bewegt, mich auf dem Weg zum Diakonat zu machen. 2018 wurde ich von Bischof Jung geweiht und war bisher in den Pfarreiengemeinschaften „Sankt Georg, Karlstadt“ und „Heiliger Jakobus, Karlburg“ tätig. Ich freue mich sehr auf diesen neuen Lebensabschnitt und mit Ihnen zusammen „Kirche“ zu gestalten.

Bis bald Roberto Garcia

„Gott ist bei mir“

So heißt es seit dem Wochenende in der St. Jakobus Kirche in Himmelstadt. Der Marienaltar wurde vom Kinderkirchen-Team zu diesem Thema umgestaltet. Nun befindet sich dort ein Hirte mit seinen Schafen darauf (Psalm 23). Der gute Hirte möchte jeden Christen ermutigen und wissen lassen, dass jeder sich auf Gott verlassen kann. Jeder Zeit vertraut dir Gott. Er ist wie ein guter Hirte zu dir.

Auf dem Marienaltar liegen kleine Tütchen. Als Giveaway darf sich jedes Kind eines mit nach Hause nehmen. Es befindet sich ein Schaf zum Basteln darin.

Zellingen: Mit 9 Teilnehmer*innen aus den Ortschaften Zellingen, Retzbach und Duttenbrunn und haben sich Mittelschullehrerin Iris Haubner und Gemeindereferentin Martina Röthlein am Samstag, den 14. August, auf den Weg in den Kletterwald in Heigenbrücken gemacht. Diesen Ort haben das Vorbereitungsteam mit der Unterstützung von Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs ausgesucht, da er den Kindern und jugendlichen Teilnehmern viel körperliches Geschick sowie die Überwindung der eigenen mentalen Grenzen abverlangt.

Zudem können hier durch ein vorgegebenes Hygienekonzept die aktuellen Corona bedingten Auflagen erfüllt werden und der Wald bot ausreichend Schatten in der großen Mittagshitze. Im Kletterwald konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Parcours mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden austoben und ihre körperlichen und persönlichen Grenzen austesten. Besonders beliebt waren die Seilbahnen und der Flying Fox quer über das ganze Tal. Auch der angrenzende Spielplatz und das Tiergehege wurden von den Teilnehmer*innen ausgiebig erforscht und die Möglichkeit zum füttern der dortigen Wildtiere fand regen Anklang. Die gemeinsame Aktion war laut den jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine willkommene Abwechslung in ihrem „Ferienalltag“ und sie bedankten sich dafür ganz herzlich bei Iris Haubner und Martina Röthlein.

Brücken verbinden Menschen miteinander. Dies erfuhren die Firmlinge aus Duttenbrunn, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt und Zellingen, des Jahrgangs 20/21 trotz der Coronapandemie, bei ihrer digitalen Reise an den Amazonas im Frühjahr dieses Jahres. Brücken sorgen dafür, dass Menschen sich begegnen können. Eine Brücke der besonderen Art besteht schon seit einigen Jahren zwischen der Pfarrgemeinde St. Georg in Zellingen und der Partnerdiözese des Bistums Würzburg, Óbidos.

Seit 2012 bestehen persönliche Kontakte von Brasilien nach Zellingen, durch Marius Amrhein, der damals im Rahmen des „Welt-Freiwilligen-Dienst“ des BDKJ, gefördert über weltwärts, ein Jahr in der Partnerdiözese verbracht hat. Er arbeitete damals im örtlichen Jugendzentrum „Cultura pela paz“, der Pfarrgemeinde mit. Aus diesen Kontakten entwickelte sich bis 2017 eine offizielle Partnerschaft, die von beiden Seiten aus stetig gepflegt wird. Man steht im engen Kontakt zueinander und erfährt von den Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort. So kam es auch dazu, dass der Arbeitskreis Óbidos, der Zellinger Pfarrgemeinde Spenden sammelte, um das Bistum Óbidos  bei der Verteilung von Hygiene- und Lebensmittelpakete zu unterstützen.

Den Firmlingen, die im Juni und Juli dieses Jahres ihre Firmung in der Wallfahrtskirche in Retzbach feierte, war es daher auch ein Anliegen, die Arbeit im Partnerbistum Óbidos zu unterstützen. Sie spendeten 755,- Euro, an das Jugendzentrum „Cultura pela paz“, in Óbidos, in welchem Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien Unterstützung in der Schule, Musik - und Computerunterricht erhalten. Man versucht dadurch Kindern zwischen dem achten und achtzehnten Lebensjahr vor den Gefahren des Straßenlebens zu schützen und ihnen Fähigkeiten für ihr zukünftiges Berufsleben zu vermitteln.

Alexander Sitter, der Diözesanreferent für Südamerika, lud den Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Domkapitular Albin Krämer und Gemeindereferentin Martina Röthlein, zu einer  Videokonferenz mit Bischof Johannes Bahlmann, in das Kilianshaus in Würzburg ein. Hier berichtete Bischof Bahlmann über die aktuelle Lage in Óbidos, welche wie in Deutschland von der Coronapandemie geprägt ist. Dabei stellten alle an der Videokonferenz Beteiligten fest, dass beide Länder doch einige gleiche Entwicklungen aufweisen, sei es der Impffortschritt, oder die unterschiedliche Akzeptanz der Coronaauflagen in der Bevölkerung.

Gemeindereferentin Martina Röthlein überreichte den Spendenscheck der Firmlinge an Bischof Bahlmann und dieser bedankte sich herzlich bei den Firmlingen aus Duttenbrunn, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt und Zellingen. Die Spenden der Jugendlichen werden direkt für das Jugendzentrum „Cultura pela paz“ verwendet, welches nach längerer Zeit endlich wieder für seine jugendlichen Besucher und Besucherinnen seine Tore öffnen darf. Und alle Anwesenden der Videokonferenz hoffen sehr, dass die Brücke zwischen Zellingen und Óbidos, in der näheren Zukunft nicht nur digital sondern, auch auf anderen Wegen bestehen kann.

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Himmelstadt: Wissen Sie, warum man in der katholischen Kirche, dass Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August feiert?

Dieser Frage ging die Kinderkirche von Himmelstadt nach und gestaltete für den Monat August einen neuen Kinderaltar. Dieser kann bis in den September hinein in der Pfarrkirche besucht werden. Maria ist die Mutter Jesu. Der Tag, an dem sie starb, ist für uns Christen ein ganz Besonderer. An Mariä Himmelfahrt erinnern wir uns daran, wie sie gestorben und in den Himmel gekommen ist. In der Bibel kann man dieses Ereignis zwar nicht nachlesen, doch es gibt unterschiedliche alte Erzählungen, die von der Himmelfahrt Marias erzählen. In einer dieser Legenden wird erzählt, dass Jesus Freunde zum Grab seiner Mutter Maria gingen. Doch Marias Grab war leer.  Statt ihres Leichnames fanden die Jünger Kräuter und Blumen im Grab. Deshalb gibt es in vielen Gemeinde, so auch in Himmelstadt, den Brauch, der an dieses Ereignis erinnern soll. Es werden Heilkräuter und Getreide gesammelt und zu einem Strauß gebunden. Diese Sträuße werden im Gottesdienst am 15.08.21 geweiht und können mit nach Hause genommen werden. Wer möchte trocknet sie und hängt sie später zu Hause auf. Sie sollen die Familien vor Unglück und Krankheit schützen.

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Zellingen: Auch in diesem Jahr machte Corona den Teamern aus den Pfarreiengemeinschaften Frankenapostel und Retztal, einen Strich durch die Rechnung bei ihren Planungen für den Sommer. Die jungen Erwachsenen und Jugendliche suchten mit Gemeindereferentin Martina Röthlein nach einer Alternative, um ihre Ferienfreizeit in der ersten Augustwoche anbieten zu können. Schließlich boten sie eine einwöchige Veranstaltung im Pfarrgarten und Pfarrheim der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg in Zelligen an. Hierbei wurden sie von der Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs aus der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit (KJA) Main-Spessart unterstützt.

Dem Motto „Ferienfreizeit DAHEIM“ wurde Rechnung getragen. An den beiden ersten Tagen durften die Teilnehmer viele kreative Angebote nutzen. So entstanden Tempel aus Holz, bunte Fliesenmosaike, Engel aus Fimo, sowie handbemalte Jurte-Beutel. Die kreativen Einheiten wurden immer wieder von Kooperations-, Aktivierungs- oder Bewegungsspiele unterbrochen, die von den jugendlichen Teamern angeleitet wurden.  Am zweiten Tag wurde nach Retzbach gewandert und die Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ besucht. Die Teilnehmer*innen erhielten eine interessante Kirchenführung von ihren Teamer*innen. Danach ging es zur Brotzeit in den Retzbacher Gesundheitsgarten, der nach einer kurzen Mittagspause auch erkundet wurde nebst der Quelle hinter der Wallfahrtskirche. Trotz dem wechselhaften Wetter spielten die Kinder und Jugendlichen noch ausgiebig verschiedene Gruppenspiele, bevor es auf den Rückweg in den Zellinger Pfarrgarten ging. Die weiteren Tage wurden für Handlettering, Sketchnotes, Armbandknüpfen und jede Menge weiterer neue Gemeinschaftsspiele genutzt .Zum Abschluss der gemeinsamen Woche wurde Stockbrot gebacken. Die Teilnehmer*innen waren sich einige, dass die Woche eine gute Mischung an kreativen Angeboten, freien und angeleiteten Spielen in einer guten Gemeinschaft war.

Am Freitag, 23. Juli haben die diesjährigen Kommunionkinder ihr Kommunionsymbol - ein Boot - an einem Stein an der Kolpingkapelle angebracht. Pfarrvikar Thomas Wollbeck und Pastoralreferentin Barbara Stockmann, die die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet haben, haben dazu das Motto-Lied gesungen, das Symbol gesegnet und zum Abschluss das Vater Unser gebetet. Das Symbol erinnert so zukünftig an den Tag ihrer Erstkommunion, die unter dem Motto "Vertrau mir, ich bin da" stand. Das Boot erinnert an die Geschichte, als die Jünger im Boot unterwegs waren und ihnen Jesus auf dem See entgegenkam.
Anschließend stand die Übergabe der Kommunionspende an. Das Geld wurde für Schwester Elisabeth in Mosambik gespendet. Dazu hat sich ihr Bruder, Pater Richard Heßdörfer, die Zeit genommen, und ist nach Retzbach gefahren, um den Kindern ein bisschen über das Leben der Menschen in Mosambik zu erzählen - anschaulich mit Tüchern, Trommeln usw. und mit Geschichten aus dem Leben der Menschen dort. Als kleines Dankeschön für die großzügige Spende der Kommunionkinder durften sich diese z. B. eine Kette oder ein Armband aus Mosambik aussuchen.
Näheres zu Schwester Elisabeth und die Arbeit in Mosambik erfahren alle Interessierten im Vorspann des Sonntagsgottesdienstes vom 25.07.2021 auf dem YouTube-Kanal der Pfarrei Retzbach.
Mit einem Picknick fand der Abend noch einen schönen Ausklang an der Kolpingkapelle.

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